IMMOBILIENlexikon

Kapitaldienst

Der Kapitaldienst bezeichnet die regelmäßigen Zahlungen, die ein Kreditnehmer zur Bedienung eines Darlehens leisten muss. Er setzt sich aus Zins- und Tilgungsleistungen zusammen und stellt somit die Gesamtbelastung aus einer Finanzierung dar. Im Immobilienbereich ist der Kapitaldienst eine wichtige Kennzahl für die Beurteilung der Tragfähigkeit eines Investments.


Was gehört zum Kapitaldienst?

Der Kapitaldienst umfasst:

  • Zinsen für das geliehene Kapital
  • Tilgung, also die Rückzahlung des Darlehensbetrags

Die Summe dieser beiden Bestandteile ergibt die monatliche oder jährliche Gesamtbelastung.


Warum ist der Kapitaldienst wichtig?

Der Kapitaldienst zeigt, wie stark eine Immobilie durch die Finanzierung belastet wird. Banken prüfen im Rahmen der Kreditvergabe, ob die laufenden Einnahmen – etwa Mieteinnahmen – ausreichen, um den Kapitaldienst dauerhaft zu decken. Ist der Kapitaldienst zu hoch im Verhältnis zu den Erträgen, kann das zu Liquiditätsengpässen führen.


Relevanz für Investoren

Für Sie als Investor ist der Kapitaldienst ein entscheidender Faktor für den Cashflow. Nur wenn die Mieteinnahmen den Kapitaldienst übersteigen, entsteht ein positiver Überschuss. Eine realistische Kalkulation des Kapitaldienstes ist daher essenziell, um langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu investieren.

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