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Denkmalimmobilien – Wann lohnt sich das Investment?

Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen, gibt es in jedem Bundesland und fast jeder Kommune. Allein in Thüringen gibt es 30.000 Bau- und Kunstdenkmale sowie archäologische Denkmale. Mit dem Erwerb solcher gehen ganz eigene Regeln und Richtlinien einher – aber unter Umständen auch Chancen! Grundsätzlich geht es bei denkmalgeschützten Objekten um den Erhalt und die Wiederherstellung von Bauten mit historischer Bedeutung. In diesem Blog-Beitrag beleuchten wir die Möglichkeiten von Denkmalimmobilien und wann sich eine Investition lohnt.


Sanierungen von denkmalgeschützten Objekten

Bei denkmalgeschützten Gebäuden denkt man zuallererst an Schlösser, Burgen, Kirchen – ganz generell um prunkvolle Bauten aller Art. Da in der Vergangenheit im Zuge von flächendeckenden Neubebauungen Altbauten nicht einzeln, sondern teilweise in Reihen abgerissen wurden, haben sich im Laufe der Geschichte die Gegebenheiten für Denkmalimmobilien grundlegend geändert. Mittlerweile fallen auch Wohnhäuser, alte Fabrikhallen oder kulturelle Flächen sowie Militärgebäude unter den Denkmalschutz. Dieser hat dabei auch nichts mit dem Alter zu tun. Nur weil eine Immobilie alt ist, wird sie nicht automatisch unter Denkmalschutz gestellt. Für diesen Zustand gibt es, je nach Bundesland, eine Reihe anderer Bedingungen.

Beim Erwerb einer Denkmalimmobilie erklärt sich der Käufer bereit, eine Reihe von Auflagen zu erfüllen, die durch das Amt für Denkmalschutz kontrolliert werden. Sanierungen dürfen in der Regel nur nach einer sogenannten denkmalschutzrechtlichen Genehmigung durchgeführt werden. Kernpunkt dieser stellt meist eine, an das Original angelehnte Wiederherstellung der Immobilie dar. Häufig müssen auch umliegende Flächen bzw. dazugehörige Grünflächen in diesen Prozess einbezogen werden.


Förderungen und Steuererleichterungen für Anleger

Das Thema Denkmalimmobilien klingt demnach nicht nur kompliziert, in vielen Fällen ist es das auch. Aber warum dann in derartige Objekte investieren? Ein Vorteil ist, dass der Staat durch eben diese Aufwände die Sanierung denkmalgeschützter Objekte steuerlich fördert. Die Sanierung kann vollständig geltend gemacht werden. Dazu gibt es häufig Förderungen im Bereich der umweltschonenden und energieeffizienten Wohnungssanierung. Doch ein Punkt ist in diesem Zusammenhang zu bedenken: Der Kauf muss vor der Sanierung getätigt werden, nur dann darf der Steuervorteil genutzt werden.

Es wartet aber noch eine weitere steuerliche Vergünstigung. Denkmalgeschützte Objekte, deren Erbauung vor dem Jahr 1925 stattfand, können mit 2,5 anstatt von 2 Prozent vom Kaufpreis von der Steuer abgschrieben werden. Damit man von diesen steuerlichen Ersparnissen profitiert, benötigt man aber ein ausreichend hohes Einkommen, von dem Steuern bezahlt werden. Im Grunde ist das natürlich logisch, denn wer kaum Steuern bezahlt, kann diese auch nicht einsparen.


Inflation und Erbrecht

Generell sind Immobilien eine sehr sichere Anlage in Bezug auf einen Anstieg der Inflation – gerade das treibt die Gesellschaft derzeit besonders stark um. Denkmalgeschützte Immobilien bilden da keine Ausnahme, eher das Gegenteil trifft zu. Vorteile genießen auch die Nachkommen von Investoren, da sie in Bezug auf das Erbrecht ebenfalls Vergünstigungen genießen.


Wohnen im Denkmal als Lifestyle-Entscheidung

Neben den Fördermöglichkeiten und steuerlichen Vorteilen bei einem Investment in denkmalgeschützte Objekte, trägt auch der Faktor Lifestyle zur Attraktivität für die Anleger bei. Das Wohnen in umgebauten Fabrikhallen und historischen Altbauten ist zu einem Privileg geworden, das zahlungskräftige Mieter anzieht. Schließlich wird es ein denkmalgeschütztes Objekt so auch nur einmal geben, das verspricht einen Hauch von Exklusivität. Ein historisches Gebäude außen, schicke Wohneinheiten innen – das lässt entsprechende Spielräume bei der Festlegung der Miethöhe zu. Zudem befinden sich derartige Objekte häufig in sehr guten, teils stadtnahen Lagen.


Die Lage am Markt

Denkmalimmobilien gibt es nicht wie Sand am Meer und nicht jeder Investor traut sich in so ein Objekt zu investieren. Das wiederum birgt, abgesehen von den Risiken, bei der richtigen Immobilie enormes Potential. Der Markt ist nicht so überlaufen wie bei herkömmlichen Immobilien und daher können unter Umständen bessere Preise erzielt werden. Dies gilt es allerdings im Einzelfall zu prüfen.

Nicht zuletzt können auch ideelle Werte von Belang sein. Denn mit der Sanierung und dem Erhalt einer Denkmalimmobilie trägt man zu den kulturellen und historischen Werte einer Stadt bzw. einer Region bei.


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